Ilka Quindeau / Volkmar Sigusch
Freud und das Sexuelle
Neue psychoanalytische und sexualwissenschaftliche Perspektiven
Vor 100 Jahren, 1905, erschien das einflussreichste sexualwissenschaftliche Werk des 20. Jahrhunderts: Sigmund Freuds »Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie «. Neben der »Traumdeutung« ist es das berühmteste Werk der Psychoanalyse. Freud sah im Sexuellen die zentrale Antriebskraft menschlicher Tätigkeit und gab so dem »sexuellen Zeitalter« eine Theorie. Und er thematisierte zwei zentrale Tabus seiner Zeit: die kindliche Sexualität und das Perverse.
- Verlag
- Campus
- Erscheinungsdatum
- 2005
- ISBN/EAN
- 978-3-593-37848-0
- Format
- Einband - flex.(Paperback)
- Seiten
- 210
- Preis
- 35,00 €
- Status
- lieferbar
Zur Autorin / Zum Autor
Inhaltsverzeichnis
VORWORT
100 Jahre "Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie"
VOLKMAR SIGUSCH
Freud und die Sexualwissenschaft seiner Zeit
PETER PASSETT
Ein psychoanalytisches Wiederlesen der "Drei Abhandlungen"
Was heißt weibliche, was heißt männliche Sexualität?
SOPHINETTE BECKER
Weibliche und männliche Sexualität
MARTIN DANNECKER
Männliche und weibliche Sexualität
Was heißt infantile Sexualität?
FRIEDL FRÜH
Warum wird die infantile Sexualität sexuell genannt?
MARTIN DORNES
Infantile Sexualität und Säuglingsforschung
Was heißt sexuelle Perversion?
REIMUT REICHE
Das Rätsel der Sexualisierung
WOLFGANG BERNER
Von der Perversion zur Paraphilie
Sexualität und Psychoanalyse
JÖRG M. SCHARFF
Das Sexuelle in der psychoanalytischen Praxis oder Wie weit reicht das Frankfurter Rotlichtviertel?
ILKA QUINDEAU
Braucht die Psychoanalyse eine Triebtheorie?