Helmut Dahmer
Freud, Trotzki und der Horkheimer-Kreis
In diesem Nachfolgeband zu den 2009 erschienenen Divergenzen geht es zum einen um die Fortführung der von Horkheimer, Adorno und Marcuse vorgetragenen Kritik des (inzwischen zum psychoanalytischen Mainstream gewordenen) „neofreudianischen Revisionismus“, zum andern um das eigentümliche Verhältnis der Begründer der „Frankfurter Schule“ zu den marxistisch-antistalinistischen Autoren und Gruppierungen ihrer Zeit, vor allem zu ihrem Emigrations- und Soziologen-Kollegen Trotzki, dessen Schriften sie kannten, vorsichtshalber aber nie erwähnten.
(Klappentext)
- Verlag
- Westfälisches Dampfboot
- Erscheinungsdatum
- 2019
- ISBN/EAN
- 978-3-89691-271-8
- Format
- Buch
- Seiten
- 525
- Preis
- 45,00 €
- Status
- lieferbar
Zur Autorin / Zum Autor
Helmut Dahmer studierte Soziologie, Philosophie und Literaturwissenschaft in Bonn, Göttingen (bei Plessner) und Frankfurt am Main (bei Horkheimer, Adorno und Habermas). 1968 bis 1992 redigierte er die psychoanalytische Monatszeitschrift Psyche, 1974 bis 2002 lehrte er Soziologie an der Technischen Universität Darmstadt. Unter seiner Ägide erscheint eine mehrbändige Ausgabe von Schriften Leo Trotzkis. Gegenwärtig lebt er als freier Publizist in Wien. Zuletzt erschien von ihm Die unnatürliche Wissenschaft. Soziologische Freud-Lektüren und Divergenzen, beide Münster 2012 .