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Cover: Elser

Fred Breinersdorfer

Elser

Hörspiel. Sprecher: Christian Friedel, Burghart Klaußner, Johann von Bülow, Katharina Schüttler u.v.a.

1939 unternimmt der Schreiner Georg Elser aus Königsbronn im Münchner Bürgerbräukeller ein Attentat auf Hitler. Die Bombe, an der Elser in monatelanger geheimer Arbeit gebastelt hat, reißt acht Menschen in den Tod. Doch Hitler und die gesamte Führungsebene der NSDAP, die an diesem Abend anlässlich Hitlers Jubiläumsrede zum Putsch 1923 anwesend waren, haben kurz vor der Detonation den Saal unerwartet verlassen und kommen unbeschadet davon.

Elser wird auf der Flucht an der Grenze zur Schweiz gefasst, in die Gestapo-Zentrale gebracht und verhört. Bereits nach kurzer Zeit gesteht er das Attentat, doch wird ihm nicht geglaubt, dass er die Tat ganz allein, ohne Helfer aus dem In- oder Ausland, begangen hat. Schließlich wird er ins KZ deportiert und dort kurz vor Kriegsende hingerichtet.

In dem SWR-Hörspiel wird der Fokus auf die Innenperspektive der Protagonisten gelegt, die von Christian Friedel, Burghart Klaußner, Johann von Bülow und Katharina Schüttler zum Leben erweckt werden. Die Geschichte eines Menschen, der bereits sehr früh die bevorstehende Katastrophe für Deutschland voraussah und alles riskierte, um Krieg und Blutvergießen zu verhindern.
(Klappentext)

Verlag
Der Audio Verlag
Erscheinungsdatum
2015
ISBN/EAN
978-3-86231-469-0
Format
Audio CD
Preis
16,99 €
Status
lieferbar

Zur Autorin / Zum Autor

Autor
Fred Breinersdorfer, geboren 1946 in Mannheim, schrieb zahlreiche Bücher, Drehbücher und Hörspiele. Er ist zudem Filmproduzent und Regisseur. Breinersdorfer wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Grimme-Preis, dem Deutschen Filmpreis und dem Europäischen Filmpreis. Für sein Debüt als Kinoautor und -produzent des Films »Sophie Scholl – Die letzten Tage« wurde er 2006 für den Oscar nominiert.

Sprecher
Burghart Klaußner wurde 1949 in Berlin geboren. Er erhielt seine Schauspielausbildung an der Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel in Berlin. Nach zweijähriger Arbeit an der Schaubühne am Halleschen Ufer in Berlin folgten Engagements unter anderem am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Schiller-Theater in Berlin wie auch in Frankfurt am Main, Bochum und Zürich.

Einem breiten Publikum wurde er durch Kinofilme wie »Good Bye, Lenin!«, »Die fetten Jahre sind vorbei« und durch »Das weiße Band« von Michael Haneke bekannt

Katharina Schüttler ist in Köln geboren. Nach ihrem Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover folgten zahlreiche Engagements in Film, Fernsehen und Theater. Zu ihren bekanntesten Filmen zählen »Die innere Sicherheit«(2000) und »Das weiße Rauschen« (2001). Für ihre Darstellung der Hedda Gabler wurde sie in der Kritikerumfrage der Zeitschrift »Theater heute« 2006 zur Schauspielerin des Jahres gewählt. 2008 spielte sie die Titelrolle in »Penthesilea« von Heinrich von Kleist an der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin.