Vincenzo Cerami
Ein ganz normaler Bürger
Roman. Aus dem Italienischen von Esther Hansen.
Nominiert für den Hotlist-Preis 2025
»Ein ganz normaler Bürger« erzählt die Geschichte von Giovanni Vivaldi, einem kleinen Beamten eines römischen Ministeriums, der alles daran setzt, seinem Sohn Mario zu dem Wohlstand zu verhelfen, den er selbst nur ansatzweise erreichen konnte. Plötzlich stellt ein tragisches Ereignis das Leben von Giovanni und seiner Frau Amalia auf den Kopf ...
Vor dem Hintergrund der Studenten- und Arbeiterrevolte der 1970er-Jahre setzt Cerami keinen Rebellen in den Mittelpunkt seiner Geschichte, sondern erhebt einen Kleinbürger, einen Repräsentanten der »schweigenden Mehrheit«, zum Symbol einer Epoche. Ein in grau getauchtes, trübes Rom wird zur Kulisse für eine psychologische Studie, die mit großer Genauigkeit und grotesker Ironie die Radikalisierung eines Mannes vor Augen führt, der sich von Staat und Leben betrogen fühlt.
(Verlagstext)
- Verlag
- Alexander Verlag
- Erscheinungsdatum
- 2024
- ISBN/EAN
- 978-3-89581-620-8
- Format
- Einband - fest (Hardcover)
- Seiten
- 168
- Preis
- 22,00 €
- Status
- lieferbar
Zur Autorin / Zum Autor
Vincenzo Cerami (1940–2013) debütierte 1976 mit dem Roman »Ein ganz normaler Bürger«, der u. a. von Italo Calvino und Alberto Moravia gefeiert wurde. Er war Regieassistent bei Pasolini, der zum Freund und Mentor wurde, und später vielgefragter Drehbuchautor. Für Roberto Benigni schrieb er u. a. das Drehbuch zu dem oscarprämierten Film »Das Leben ist schön«.