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Cover: Die Gesellschaft der Singularitäten

Andreas Reckwitz

Die Gesellschaft der Singularitäten

Zum Strukturwandel der Moderne

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse Sparte Sachbuch

Das Besondere ist Trumpf, das Einzigartige wird prämiert, eher reizlos ist das Allgemeine und Standardisierte. Der Durchschnittsmensch mit seinem Durchschnittsleben steht unter Konformitätsverdacht. Das neue Maß der Dinge sind die authentischen Subjekte mit originellen Interessen und kuratierter Biografie, aber auch die unverwechselbaren Güter und Events, Communities und Städte. Spätmoderne Gesellschaften feiern das Singuläre.

Ausgehend von dieser Diagnose, untersucht Andreas Reckwitz den Prozess der Singularisierung, wie er sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts in Ökonomie, Arbeitswelt, digitaler Technologie, Lebensstilen und Politik abspielt. Mit dem Anspruch einer Theorie der Moderne zeigt er, wie eng dieser Prozess mit der Kulturalisierung des Sozialen verwoben ist, welch widersprüchliche Dynamik er aufweist und worin seine Kehrseite besteht. Die Gesellschaft der Singularitäten kennt nämlich nicht nur strahlende Sieger. Sie produziert auch ihre ganz eigenen Ungleichheiten, Paradoxien und Verlierer. Ein wegweisendes Buch.
(Klappentext)

Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar.

Verlag
Suhrkamp Verlag
Erscheinungsdatum
2017
ISBN/EAN
978-3-518-58706-5
Format
Einband - fest (Hardcover)
Seiten
480
Preis
28,00 €
Status
nicht lieferbar

Zur Autorin / Zum Autor

Andreas Reckwitz, geboren 1970, ist Professor für Kultursoziologie an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder.