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Cover: Die Geschlechterlüge

Cordelia Fine

Die Geschlechterlüge

Die Macht der Vorurteile über Frau und Mann. Aus dem Englischen von Susanne Held

Frauen können nicht einparken und Männer nicht zuhören. Diese Überzeugung gehört wie viele weitere zu unserem Alltag. Die Neurowissenschaftlerin Cordelia Fine räumt unterhaltsam und scharfsinnig mit diesem Mythos auf. Vergessen Sie alles, was sie je über männliche und weibliche Gehirne gehört haben.

Viele bekannte populärwissenschaftliche Bestseller behaupten auf der Basis neurowissenschaftlicher Untersuchungen: Männer und Frauen haben unterschiedliche Gehirne und daher unterschiedliche Begabungen. Vermeintliche natürliche Unterschiede werden aufgebaut und dienen als Erklärung für gesellschaftliche Rollenstereotype. Cordelia Fine entlarvt, wie unter dem Deckmantel der Wissenschaft schlampige Untersuchungen, oberflächlich gedeutete Forschung und vage Beweise zu angeblichen Tatsachen gemacht wurden. Sie zeigt, wie unser Leben als Mann und Frau stark von geschlechtertypischen Erwartungen und Vorurteilen beeinflusst wird, selbst wenn wir sie nicht gut heißen. Und welch subtile Macht Stereotype ausüben können. Das Einzige, was wissenschaftlich bewiesen ist: Es gibt eine neuronale Plastizität. Unser Gehirn entwickelt sich vor allem durch psychologische Einflüsse, Erfahrungen und Tätigkeiten. Und für Männer und Frauen gilt: Alles ist möglich!

Eine witzige und scharfsinnige Entlarvung unserer allgegenwärtigen Geschlechterlügen.
(Klappentext)

Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar.

Verlag
Klett-Cotta Verlag
Erscheinungsdatum
2012
ISBN/EAN
9783608947359
Format
Einband - flex.(Paperback)
Seiten
476
Preis
21,95 €
Status
vom Verlag als vergriffen gemeldet

Zur Autorin / Zum Autor

Cordelia Fine, geboren 1975, ist die Tochter der Schriftstellerin Anne Fine. Sie studierte Psychologie und Neurowissenschaften in London und Toronto und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Melbourne. Sie unterrichtet am Centre for Ethical Leadership an der Melbourne Business School und ist seit 2012 auch als Forscherin und Fellow am Department of Psychological Sciences an der Universität von Melbourne tätig.