Serhij Zhadan
Die Erfindung des Jazz im Donbass
Roman. Aus dem Ukrainischen von Juri Durkot und Sabine Stöhr
Herman, ein junger Werbeunternehmer, wird von einem ominösen Anruf aufgeschreckt: Sein Bruder, der am Rande der Steppe eine Tankstelle betreibt, ist spurlos verschwunden. Am Ort des Geschehens trifft Herman auf die Angestellten seines Bruders, verliebt sich in Olha, die eigenwillige Buchhalterin, und versucht, die Tankstelle vor den Attacken eines einheimischen Oligarchen zu retten. Dabei wird ihm klar, dass weit mehr auf dem Spiel steht: nämlich das Glück und der Sinn des Lebens.
Serhij Zhadan, der literarische Feuerwerker, verwandelt in seinem neuen Roman das Industrierevier Donbass in eine fantastische Landschaft, wo Steppennomaden auf Geisterfahrt gehen und sich die Spur der geheimnisvollen amerikanischen Anarchistin und Jazzkomponistin Gloria Adams verliert. Easy-Rider-Atmosphäre am Rande Europas: Hier wird der Traum von der Freiheit noch einmal ganz anders geträumt: als Suche nach Heimat inmitten der Grenzenlosigkeit.
(Klappentext)
Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar.
- Verlag
- Suhrkamp Verlag
- Erscheinungsdatum
- 2012
- ISBN/EAN
- 9783518423356
- Format
- Einband - fest (Hardcover)
- Seiten
- 394
- Preis
- 24,00 €
- Status
- nicht lieferbar
Zur Autorin / Zum Autor
Serhij Zhadan, geb. 1974 im Gebiet Luhansk/Ostukraine, studierte Germanistik, promovierte über den ukrainischen Futurismus und gehört seit 1991 zu den prägenden Figuren der jungen Szene in Charkiw.