Edward P Jones
Die bekannte Welt
Roman. Aus dem amerikanischen von Hans-Christian Oeser
Die bekannte Welt - sie endet in Virginia Mitte des 19. Jahrhunderts für viele Schwarze an den Grenzen der Plantage, auf der sie leben. So auch für Henry Townsend, der als Sklave aufwächst, später von seinem Vater freigekauft wird und schließlich - aus heutiger Sicht ungeheuerlich - selbst zum Plantagenbesitzer und Sklavenhalter wird. Ein Südstaatenroman ganz anderer Art, für den Edward P. Jones den Pulitzer-Preis erhielt.
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- Verlag
- Hoffmann und Campe
- Erscheinungsdatum
- 2005
- ISBN/EAN
- 978-3-455-03696-1
- Format
- Buch
- Seiten
- 432
- Preis
- 22,00 €
- Status
- nicht lieferbar
Zur Autorin / Zum Autor
Henry Townsend gehört zu den Schwarzen, die es geschafft haben. Als junger Mann von seinem Vater freigekauft, ist er mit dreißig Jahren Besitzer einer Plantage und der dazugehörigen Sklaven. Er hat sich damit arrangiert, auf der Seite derjenigen zu stehen, für die der Wert eines Schwarzen sich lediglich in Arbeitskraft und Dollars bemisst. Rund um das Schicksal von Henry Townsend erzählt Jones Geschichten über Weiße und Schwarze, über Gewalt und Widerstand, über Realität und Magie. »Mit einer Dichte, die an William Faulkner und Gabriel García Márquez erinnert« (Newsday), verwebt Edward P. Jones unzählige Lebensgeschichten kunstvoll zu einem großen, unvergesslichen Bild einer Epoche.(Klappentext)