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Cover: Diderots Enzyklopädie

Denis Diderot

Diderots Enzyklopädie

Mit Kupferstichen aus den Tafelbänden. Aus dem Französischen von Holger Fock, Theodor Lücke, Eva Moldenhauer, Sabine Müller

Die Enzyklopädie oder das vernünftig durch­dachte Lexikon der Wissenschaften, Künste und Gewerbe: Sie wurde zum Synonym für das, was uns Späteren als das Jahrhundert der Aufklärung erscheint. Als die ersten Bände dieses von Denis Diderot und seinem Freund Jean Baptiste le Rond d’Alembert konzipierten Kompendiums allen Wissens ihrer Zeit 1751 erschienen, trafen sie auf ein überwältigendes Interesse: Diderots Enzyklopädie erleuchtete die Eliten Europas.

Ob Intellektuelle oder Ingenieure, Juristen oder Ärzte, Ökonomen oder die sich herausbildenden Manufakturbetreiber – die Verständigung des gebildeten Publikums über die damals bekannte Welt fand zu einer neuen gemeinsamen Sprache. Jenseits von christlichem Weltbild und könig­lichem Gottesgnadentum versammelte die Enzyklopädie aus den Bereichen »Wissen­schaf­ten, freie Künste und mechanische Künste« das Weltwissen im Zeichen von Vernunft und Wissen­schaft. Die Enzyklopädie betrieb Auf­klä­rung – gegen den erbitterten Widerstand der Kräfte des »alten Regimes«.

Denis Diderot beschrieb selbst das Wesen des von ihm geleiteten, immer wieder ökonomisch, politisch, juristisch bedrohten Mammut­unter­nehmens im lexikalischen Eintrag unter E – wie Enzyklopädie: »Tatsächlich zielt eine En­zy­klopädie darauf ab, die auf der Erd­ober­fläche verstreuten Kenntnisse zu sammeln, das allgemeine System dieser Kennt­nisse den Men­schen darzulegen, mit denen wir zu­sammen­leben, und es den nach uns kommen­den Menschen zu überliefern, damit die Arbeit der vergangenen Jahrhunderte nicht nutzlos für die kommenden Jahrhunderte gewesen sei ...«

Die Neuedition von Anette Selg und Rainer Wieland folgt der Überlegung: Was interessiert uns aus diesem gewaltigen Steinbruch des Lebens noch heute? Beigegeben sind unserer neuen Ausgabe ausgewählte Kupferstiche aus den Tafelbänden – die auf uns wie lebendige Bildgeschichten aus der Welt des 18. Jahr­hun­derts wirken. Die elf Bildtafel-Bände mit 2.885 Kupferstichen und 2.575 Erläuterungen auf etwa 7.000 Seiten ergänzten die alphabetisch ge­ord­neten Textbände.
(Klappentext)

Verlag
Die Andere Bibliothek
Erscheinungsdatum
2013
ISBN/EAN
978-3-8477-0013-5
Format
Einband - fest (Hardcover)
Seiten
500
Preis
99,00 €
Status
lieferbar

Zur Autorin / Zum Autor

Denis Diderot ist 1713 in Langres geboren; er starb 1784 in Paris.