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Cover: Der aufrechte Gang

Kurt Bayertz

Der aufrechte Gang

Eine Geschichte des anthropologischen Denkens

Dass wir auf zwei Beinen gehen, halten wir für selbstverständlich, und doch ist der Mensch eines der ganz wenigen Lebewesen, die dazu in der Lage sind. In seinem glänzend geschriebenen Opus Magnum führt Kurt Bayertz den Leser zu nichts weniger als der Frage, was Menschsein bedeutet.

Was macht den Menschen zum Menschen? Was erhebt ihn - im wahrsten Sinne des Wortes - über alle anderen Lebewesen? Was beschert ihm seine Sonderstellung, Hochmut und Rückenprobleme inklusive? Bayertz hat das Denkmotiv des "aufrechten Ganges" durch zweieinhalbtausend Jahre Geistesgeschichte verfolgt, von Ovid, in dessen Schöpfungsgeschichte der "rohe, ausdruckslose Erdenkloß" durch seine Aufrichtung erst menschlich wird, über die "aufrecht kriechenden Maschinen" bei La Mettrie, die trotz all ihrer Bemühungen stets "nur Tiere" bleiben, bis hin zum Appell an den "aufrechten Gang" im November 1989 in der DDR. Die Körperhaltung bestimmt stark das menschliche Selbstbild und findet in der Politik bis heute ihren Ausdruck im "aufrechten" Menschen als Metapher und Symbol für ein würdiges Leben.

Nominierung für den Preis der Leipziger Buchmesse 2013 Sachbuch
(Klappentext)

Verlag
Verlag C.H.Beck
Erscheinungsdatum
2012
ISBN/EAN
9783406638480
Format
Einband - fest (Hardcover)
Seiten
415
Preis
26,95 €
Status
lieferbar

Zur Autorin / Zum Autor

Kurt Bayertz lehrt als Professor für Praktische Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Neben ethischen Fragen ist die philosophische Anthropologie eines seiner wichtigsten Arbeitsgebiete.