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Cover: Depression und Gesellschaft

Konstantin Ingenkamp

Depression und Gesellschaft

Zur Erfindung einer Volkskrankheit

Wie und warum wurde Depression zur Volkskrankheit? Vor dem Hintergrund einer Ideengeschichte von Melancholie und Depression entwickelt Konstantin Ingenkamp dazu eine eigene, kulturwissenschaftlich informierte Perspektive, die sich sowohl gegen die immer stärkere Pathologisierung als auch gegen die verbreitete These wendet, dass psychische Erkrankungen immer weiter zunehmen.

Stattdessen wird Depression als ein zur Conditio humana gehörender Gemütszustand beleuchtet, der sich als Kehrseite des »Positiven Denkens« in den protestantischen Erweckungsbewegungen des 19. Jahrhunderts ebenso wiederfinden lässt wie als Gegenbegriff zur »mentalen Gesundheit« während des Kalten Krieges. Erst mit dem Boom der Psychopharmaka in der zeitgenössischen »Gesundheitsgesellschaft«, so zeigt der Autor, wird die Depression zur Volkskrankheit.
(Klappentext)

Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar.

Verlag
transcript Verlag
Erscheinungsdatum
2012
ISBN/EAN
978-3-8376-1930-0
Format
Einband - flex.(Paperback)
Seiten
370
Preis
29,80 €
Status
vom Verlag als vergriffen gemeldet

Zur Autorin / Zum Autor

Konstantin Ingenkamp (Dr. phil.), Diplom-Soziologe, ist Leiter der Selbsthilfekontaktstelle Berlin Friedrichshain-Kreuzberg und Heilpraktiker für Psychotherapie.