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Cover: Demokratie des Wissens

Daniel Innerarity

Demokratie des Wissens

Plädoyer für eine lernfähige Gesellschaft. Aus dem Spanischen von Volker Rühle)

Erkenntnis ist mehr als ein Mittel zur Beschaffung von Information - Erkenntnis ist ein Medium des Zusammenlebens. Im Ausgang von dieser Einsicht zeigt Daniel Innerarity, wie sich Politik, Demokratie und Ökonomie in der Wissensgesellschaft neu erfinden müssen. Nicht zuletzt die jüngsten Finanzkrisen haben den Bedarf an systemischer Intelligenz schonungslos vor Augen geführt: Es bedarf einer Politik jenseits des Hierarchie-Modells, die sich an der Aufgabe orientiert, systemischen Risiken vorzubeugen und eine gesellschaftsweit verteilte kollektive Intelligenz zu ermöglichen, mithin eine Demokratie des Wissens zu etablieren. Und es bedarf einer Ökonomie, die sich von der Illusion der Exaktheit verabschiedet und sich ihrer gesellschaftlichen Einbettung bewusst ist. Das Wissen der Wissensgesellschaft schöpft paradoxerweise aus seiner Unexaktheit die Kreativität, die im Umgang mit unhintergehbarem Nichtwissen vonnöten ist.

Mit diesem Buch liegt erstmals ein Werk des international renommierten spanischen Philosophen und Publizisten Daniel Innerarity auf Deutsch vor.
(Klappentext)

Verlag
transcript Verlag
Erscheinungsdatum
2013
ISBN/EAN
978-3-8376-2291-1
Format
Einband - flex.(Paperback)
Seiten
264
Preis
28,80 €
Status
Print-on-Demand

Zur Autorin / Zum Autor

Daniel Innerarity ist Professor für Philosophie an der Universidad del País Vasco und Leiter des Institute for Democratic Governance (Globernance).
Der mehrfach preisgekrönte Autor und Übersetzer (u.a. Spanischer Nationalpreis für Essays) arbeitet u.a. zur Wissensgesellschaft, zu Demokratie und Globalisierung.
Seine Werke wurden ins Englische, Französische, Italienische und Portugiesische übersetzt. Der Autor von »La transformación de la política«, »La sociedad invisible« und »The Future and its Enemies« (Stanford University Press) schreibt regelmäßig u.a. für »El País« und »El Correo«. »Le Nouvel Observateur« zählte ihn 2004 zu den 25 wichtigsten Denkern der Zeit.