Arno Gruen
Dem Leben entfremdet
Warum wir wieder lernen müssen zu empfinden
Warum wir als Originale geboren werden und meistens als Kopien sterben.
Wir leben in einer vollkommen durchkonstruierten Welt und sind unfähig, lebendig, mitfühlend und empathisch die Wirklichkeit wahrzunehmen. Anlass für eine Fundamentalkritik an unserer Zivilisation durch den bedeutenden Psychoanalytiker und Gesellschaftskritiker Arno Gruen.
»Das klingt wie ein Erich Fromm fürs 21. Jahrhundert. Gut so.«
Andreas Malessa, Deutschlandradio Kultur, 09.07.2013
Unser Bewusstsein und unsere Wirklichkeit sind beherrscht von Krisen, Hass, Exzessen und Gewalt bis hin zur Verachtung des Menschlichen. Wissenschaftliche Erkenntnisse, Technik und Informatik beeinflussen, beaufsichtigen, befehlen uns: Das abstrakte Bewusstsein entfremdet uns unaufhaltsam dem Leben. Das Empfinden für die Wirklichkeit und das Mitgefühl für andere Menschen werden zunehmend durch ein unnatürliches und nicht mehr menschliches Bewusstsein abgewertet und unterdrückt. So nehmen wir den Ursprung unseres selbstzerstörerischen Tuns nicht mehr wahr. Das empathische Bewusstsein würde es uns ermöglichen, den Weg des Lebens neu zu entdecken.
(Klappentext)
Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar.
- Verlag
- Klett-Cotta Verlag
- Erscheinungsdatum
- 2013
- ISBN/EAN
- 978-3-608-94746-5
- Format
- Einband - fest (Hardcover)
- Seiten
- 208
- Preis
- 20,00 €
- Status
- durch Nachfolgetitel ersetzt
Zur Autorin / Zum Autor
Arno Gruen, 1923 in Berlin geboren, emigrierte 1936 in die USA. Nach dem Studium der Psychologie leitete er ab 1954 die psychologische Abteilung der ersten therapeutischen Kinderklinik in Harlem. 1961 promovierte Arno Gruen als Psychoanalytiker bei Theodor Reik. Es folgten Professuren in Neurologie und Psychologie. Daneben führte er seit 1958 eine psychoanalytische Privatpraxis in Zürich, wo er seither lebt und praktiziert.