Zum Inhalt springen
Zu den aktuellen Empfehlungen
Cover: Das Spionagespiel

Michael Frayn

Das Spionagespiel

Aus dem Englischen von Matthias Fienbork

Mitten im Krieg spielen zwei Kinder Krieg: Im harmlosen Nachbarn erkennen Keith und Stephen einen Mörder, im Boden unter ihnen vermuten sie Geheimgänge, und ein leer stehendes Haus kommt ihnen höchst verdächtig vor. Doch auf einmal entwickelt ihr Spiel eine unheimliche Dimension: Keiths schöne, kultivierte Mutter hat nämlich tatsächlich etwas zu verbergen.

Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar.

Verlag
dtv
Erscheinungsdatum
2006
ISBN/EAN
978-3-423-13435-4
Format
Einband - flex.(Paperback)
Seiten
224
Preis
9,50 €
Status
nicht lieferbar

Zur Autorin / Zum Autor

Bei Michael Frayn, so Rezensent Christoph Schröder, beginnt der seltsam geebnete Weg vom Spiel in den Ernst mit einem einzigen Satz: "Meine Mutter ist eine deutsche Spionin." Ab diesem Satz, den Keith zu seinem Freund Stephen sagt, werden sämtliche Handgriffe, Gesichtsausdrücke und Wege der Mutter suspekt, so sehr, dass am Ende die "Vorgabe zum Spiel die eigentliche Wahrheit ist", und sich nichts mehr an der Mutter außerhalb dieser "inneren Logik" denken lässt. Zu welcher Art von Katastrophe es kommt, lässt der Rezensent offen, nicht aber wie sehr ihm dieser Roman gefallen hat, der neben der sich entwickelnden "Eigendynamik" des Spiels auch noch die Themen des Erwachsenwerdens und des Krieges (auch des pervertierenden Kleinkrieges) behandelt. So ist "Das Spionagespiel", das während des Zweiten Weltkriegs in einem englischen Dorf spielt, für Schröder Entwicklungsroman, psychologischer Roman und Krimi zugleich und in allen diesen Genres "ein geglücktes Buch". Aus Perlentaucher