Karin Kiwus
Das Gesicht der Welt
Lyrik
Im Jahr 1976 - kurz nach Rolf Dieter Brinkmanns "Westwärts 1&2" und Hans Magnus Enzensbergers "Mausoleum" - erschien der erste Gedichtband von Karin Kiwus: "Von beiden Seiten der Gegenwart"; es war ein Ereignis. Karl Krolow und Helmut Heißenbüttel begeisterten sich für ihre Gedichte, und Heinz Ludwig Arnold schrieb: "Soweit ich sehe, ist Karin Kiwus, vielleicht dank ihrer Unbefangenheit, die einzige Lyrikerin, der es gelungen ist, zwischen den Erkenntnissen der siebziger Jahre und der großen lyrischen Tradition zu vermitteln: beide zu verbinden in einem neuen Ton, der auch neue Maßstäbe setzt." Vier Auflagen erfuhr der Band - und war in aller Munde. Auch die folgenden Titel ihrer Lyrikbände erzählen von der Zeit und lesen sich heute zeitenthoben: "Angenommen später" (1979), "Das Chinesische Examen" (1992) und "Nach dem Leben" (2006). Aus diesem reichhaltigen Fundus schöpft "Das Gesicht der Welt", eine zeitlose Gesamtausgabe der Gedichte von Karin Kiwus, einer Autorin, die aus der Geschichte der Lyrik der letzten Jahrzehnte nicht wegzudenken ist.
(Klappentext)
- Verlag
- Schöffling Verlag
- Erscheinungsdatum
- 2014
- ISBN/EAN
- 978-3-89561-501-6
- Format
- Einband - fest (Hardcover)
- Seiten
- 352
- Preis
- 22,95 €
- Status
- lieferbar
Zur Autorin / Zum Autor
Karin Kiwus, geboren 1942 in Berlin, studierte Publizistik, Germanistik und Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Sie arbeitete an der Berliner Akademie der Künste, als Lektorin bei Suhrkamp und Rowohlt, als Gastdozentin an der University of Texas in Austin und als Lehrbeauftragte an der Freien Universität Berlin. Sie lebt in Berlin. Für ihr lyrisches Werk erhielt Karin Kiwus u. a. 1977 den Bremer Literaturförderpreis und 1981 den Förderpreis des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie.