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Cover: Das Freudsche Ding

Jacques Lacan

Das Freudsche Ding

oder der Sinn einer Rückkehr zur Freud in der Psychoanalyse

»Rückkehr zu Freud!« - dieses sprichwörtlich gewordene Programm ist in dem Vortrag entworfen worden, den Lacan am 7. November 1955 in Wien gehalten hat. 50 Jahre später liegt nun eine erste deutschsprachige Übersetzung vor.

Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar.

Verlag
Turia & Kant
Erscheinungsdatum
2006
ISBN/EAN
978-3-85132-452-5
Format
Einband - flex.(Paperback)
Seiten
76
Preis
10,00 €
Status
nicht lieferbar

Zur Autorin / Zum Autor

Der einzig namhafte Aufenthalt Jacques Lacans in Wien galt einem Vortrag, den er auf der damals von Prof. Hoff geleiteten Neuro-psychiatrischen Universitätsklinik gehalten hat. Obwohl er selbst später das Wort von der »Rückkehr zu Freud« nicht mehr sehr strapaziert hat, ist es doch zu einer Art Markenzeichen der Arbeiten Lacans geworden. Es hängt eng mit dieser Reise nach Wien, in die Stadt Freuds, aus der er aber auch vertrieben wurde, zusammen.
Eine Rückkehr zu Freud bedeutet für Lacan einerseits die Notwendigkeit, die Lektüre wieder aufzunehmen und herauszuarbeiten, was bisher noch nicht gesehen wurde, andererseits aber auch eine Rückkehr zur ursprünglichen Praxis der Psychoanalyse, die er für dringend geboten hält, weil die Ausrichtung auf das Ich in der nach-freudschen Psychoanalyse eine verhängnisvolle Entwicklung darstellt, die die Entdeckung Freuds verfälscht.
Der Text ist immer noch aktuell, denn die Rückkehr zu Freud ist nicht eine Leistung, die einmal erbracht werden kann, sondern eine Aufgabe, die sich immer wieder aufs Neue stellt. Und er ist aktuell, weil er im Kern der Entdeckung Freuds eine Verbindung von Sprache und Wahrheit findet: Das »Freudsche Ding«, das Unbewusste, das zur Sprache kommt, stellt »die Wahrheit« in Frage.
Darin lebt die Psychoanalyse als solche weiter. Die von Lacan geforderte Rückkehr zur Psychoanalyse wird nichts anderes sein als die Ankunft der Psychoanalyse.