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Cover: Blutschweiß

Léon Bloy

Blutschweiß

Aus dem Französischen von Alexander Pschera. Mit Illustrationen von Heidi Sill

Erstmals und vollständig in deutscher Sprache: Bloys wichtigster Erzählungsband, ein Skandalon ebenso wie ein Kultbuch für Carl Schmitt und Ernst Jünger. Die 30 Erzählungen, die erstmals 1893 erschienen, sind schaurig-blutige Geschichten aus dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 in der Tradition der Contes Cruels und Edgar Allan Poes. Bloy verarbeitet darin seine eigenen Erfahrungen als ›franc-tireur‹ in diesem grausamen Krieg, er nahm damit die »heutige Landschaft der Partisanen und Maquisards« (E. Jünger) vorweg.

Verlag
Matthes & Seitz Verlag
Erscheinungsdatum
2011
ISBN/EAN
978-3-88221-837-4
Format
Einband - fest (Hardcover)
Seiten
294
Preis
38,00 €
Status
lieferbar

Zur Autorin / Zum Autor

Léon Bloy (1846 –1917) war ein französischer Romancier und Essayist. Er bekehrte sich unter dem Einfluss von Barbey d’Aurevilly, dessen Sekretär er zeitweilig war, zum Katholizismus. Ursprünglich vom Symbolismus ausgehend, gilt Bloy mit seinen späteren Werken als einer der radikalsten Kritiker des »verbürgerlichten« Christentums. Zu Lebzeiten blieb er als Autor erfolglos, doch beeinflusste er mit seiner Absolutheit des Ich und der Verherrlichung von Leiden und Schmerz, die für ihn erst zum Leben hinführten, so unterschiedliche Autoren wie Franz Kafka, Carl Schmitt, Ernst Jünger, Heinrich Böll und Gertrud Fussenegger.