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Cover: #BlackLivesMatter

Patrisse Khan-Cullors, asha bandele

#BlackLivesMatter

Eine Geschichte vom Überleben

Als im Sommer 2013 der Feuerwehrmann George Zimmerman freigesprochen wurde, der den 17-jährigen schwarzen Schüler Trayvon Martin erschossen hatte, entstand unter dem Hashtag #BlackLivesMatter eine neue Bürgerrechtsbewegung. Jetzt erzählt die Mitbegründerin ihre Geschichte. Je lauter diese neue Bürgerrechtsbewegung ihre Rechte einfordert, desto kritischer wird sie betrachtet. Im Jahr 2016 bezeichnen Politiker und konservative Medien die Mitglieder von Black Lives Matter erstmals als Terroristen. Genauso wie Angela Davis vor 50 Jahren von Präsident Nixon genannt wurde. Aber sie sind keine Terroristen, sie sind Überlebende, wie die Künstlerin und Aktivistin Patrisse Khan-Cullors in ihrem Buch schreibt. Wie viele Schwarze in den USA blickt sie auf eine Familiengeschichte zurück, die von Demütigungen und Ausweglosigkeit geprägt ist. Sie wächst während der Reagan-Jahre in einem Getto von Los Angeles auf – immer wieder stürmen Polizisten die Wohnung und suchen nach Drogen und Verdächtigen, während sie und ihre Geschwister stocksteif vor Angst auf dem Sofa sitzen. Im Alter von zwölf Jahren wird sie zum ersten Mal festgenommen und ins Gefängnis gebracht. 
Patrisse Khan-Cullors erzählt in diesem Buch von einer Kindheit in Angst und Armut. Und sie schildert auf bewegende Weise, wie sie sich dank Literatur und Kunst aus der Hoffnungslosigkeit befreien konnte und welche Verpflichtungen zu einem Engagement für Freiheit und Gerechtigkeit daraus erwachsen sind – in einem Amerika, dessen Minderheiten immer stärker unter Druck geraten.

Wie viel ein schwarzes Leben zählt.

Patrisse Khan-Cullors, die Mitbegründerin der neuen Bürgerrechtsbewegung #BlackLivesMatter, erzählt in diesem Buch vom Aufwachsen in einem Land, das von Armut, Ungleichheit und rassistischer Polizeigewalt geprägt ist. Sie schildert, wie sie Menschen begegnet, die entschlossen sind, Amerika zu verändern. Gemeinsam mit ihnen fordert sie eine neue Antwort auf eine alte Frage: Wie viel zählt ein schwarzes Leben?

Als im Sommer 2013 der Nachbarschaftswachmann George Zimmerman, der den 17-jährigen schwarzen Schüler Trayvon Martin erschossen hat, freigesprochen wird, entsteht in den USA eine neue Bürgerrechtsbewegung unter dem Hashtag #BlackLivesMatter. In diesem Buch erzählt die Mitbegründerin ihre Geschichte.

Patrisse Khan-Cullors wird in einem der ärmsten Viertel von Los Angeles geboren. Schon als kleines Mädchen erlebt sie den grundlegenden Unterschied, den ihre Hautfarbe bedeutet: in der Schule, in Freundschaften, in der Nachbarschaft. Der Zusammenhalt in ihrer Familie wird immer wieder auf die Probe gestellt – ihre Eltern, Verwandten und Geschwister kämpfen verzweifelt gegen die Folgen von Polizeigewalt, Ausbeutung in McJobs, Drogensucht, Rassismus und staatlicher Willkür. Auf dem Weg in ein selbstbestimmtes und freies Leben helfen ihr Kunst, Bildung und große Offenheit für andere Menschen. Ein Netzwerk entsteht, dessen Engagement über den Kampf gegen Rassismus hinausgeht.

In eindringlicher Sprache erzählt Patrisse Khan-Cullors aus dem Alltag eines unbekannten Amerikas. Ihre zutiefst bewegende Geschichte hat eine einfache Botschaft: #BlackLivesMatter.

Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar.

Verlag
Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum
16.01.2018
ISBN/EAN
978-3-462-05128-5
Format
Einband - fest (Hardcover)
Seiten
288
Preis
20,00 €
Status
nicht lieferbar

Zur Autorin / Zum Autor

Patrisse Khan-Cullors ist Künstlerin, Vortragsrednerin, Aktivistin und Mitbegründerin von Black Lives Matter. Für ihre Arbeit hat sie unzählige Auszeichnungen bekommen. 2015 wurde sie zur »Black Woman of the Year« gewählt.