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Cover: Bernhard für Boshafte

Thomas Bernhard

Bernhard für Boshafte

Sprecher: Peter Simonischek

Thomas Bernhard ist der unbestrittene Meister des Boshaften. Ob mit dem Florett oder mit dem Holzhammer: seine Seitenhiebe auf die Literaturszene, Künstler, Politiker oder Ärzte sind ebenso amüsant wie brillant. Und treffen nicht selten den Nagel auf den Kopf. Denn natürlich ist "das Publikum der Feind des Geistes", hat er recht, wenn er sagt "Wer einem Arzt glaubt, ist verloren" - und vielleicht steckt auch hierin ein wenig Wahrheit: "Ich könnte Ihnen eine Reihe hervorragender Männer aufzählen, die von ihren Frauen ruiniert worden sind." Boshaft? Bernhard!
(Verlagstext)

Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar.

Verlag
Der Hörverlag
Erscheinungsdatum
2019
ISBN/EAN
9783844534979
Format
Audio CD
Preis
14,99 €
Status
nicht lieferbar

Zur Autorin / Zum Autor

Thomas Bernhard wurde 1931 als unehelicher Sohn einer Haushaltsgehilfin und eines Tischlergesellen in Heerlen/Holland geboren. Er wuchs - zunächst bei den Großeltern - in Österreich auf, machte eine Kaufmannslehre in einem Lebensmittelgeschäft und nahm Musik- und Gesangsunterricht. 1949 erkrankt Bernhard an einer schweren Rippenfellentzündung. Während seiner monatelangen Krankenhaus- und Sanatoriumsaufenthalte begann Thomas Bernhard intensiv zu lesen und zu schreiben. 1950 erscheinen in Zeitungen erste Prosa-Texte Bernhards. Auf Vermittlung Carl Zuckmayers wird er zunächst Journalist und Gerichtsreporter und veröffentlicht erste Lyrikbände. Sein erster Roman "Frost" wird 1963 im Insel-Verlag veröffentlicht. Es folgen weitere Werke des Autors wie z.B. "Verstörung" (1966), "Das Kalkwerk" (1970), "Gehen" (1971), "Korrektur" (1975), "Der Stimmenimitator" (1978) u.v.a. An den Spätfolgen seiner Lungenerkrankung stirbt Thomas Bernhard 1989 in Gmunden.

Peter Simonischek, Jahrgang 1946, absolvierte seine Ausbildung an der Akademie für Musik und darstellende Künste in Graz. Nach verschiedenen Engagements in Graz, St. Gallen und Bern spielte er 20 Jahre an der Berliner Schaubühne, u. a. bei Peter Stein, Klaus Michael Grüber, Luc Bondy, Robert Wilson und Andrea Breth. Seit 1999 ist Simonischek festes Ensemblemitglied am Burgtheater Wien, wo er u. a. mit Andrea Breth, Thomas Langhoff, Peter Zadek und Anselm Weber arbeitete. Von 2002 bis 2009 spielte er auf den Salzburger Festspielen über 100 mal die Hauptrolle im "Jedermann" von Hugo von Hofmannsthal. Der Kinofilm "Toni Erdmann", in dem Simonischek die Hauptrolle spielte, wurde als bester ausländischer Film für einen Oscar nominiert. Simonischek erhielt dafür den Europäischen Filmpreis, den Ernst-Lubitsch-Preis sowie den Österreichischen und den Deutschen Filmpreis.