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Cover: Aufzeichnungen eines Krokodils

Qiu Miaojin

Aufzeichnungen eines Krokodils

Roman. Übersetzt von Martina Hasse

Qiu Miaojin – die einzigartige Stimme chinesischer Literatur und Gegenkultur mit ihrem ergreifenden, intimen Dokument über Begehren und gelebte Abweichung.

Die Studentin Lazi liebt Frauen. Das ist unerhört und verboten im Taiwan der 1980er-Jahre. Doch an der Elite-Uni in Taipeh ist eine queere, avantgardistische Szene erwacht. Nun, wo kein Kriegsrecht mehr herrscht, bricht die Jugend auf. Aber wie geht Freiheit? – Lazis Liebe zur zwei Jahre älteren Shuiling wird zur Obsession. Sie flüchtet sich zu schillernden Außenseitern, doch auch die kämpfen mit sich und dem Leben. Und bei alledem mischt da noch ein Krokodil mit, das sich als Mensch tarnt.
(Verlagstext)

Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar.

Verlag
Ulrike Helmer Verlag
Erscheinungsdatum
2020
ISBN/EAN
978-3-89741-441-9
Format
Buch (sonst.)
Seiten
320
Preis
20,00 €
Status
vom Verlag als vergriffen gemeldet

Zur Autorin / Zum Autor

Qiu Miaojin (1969-1995) studierte in Taipeh und ging für ein weiterführendes Studium der Klinischen Psychologie nach Paris, wo sie (u.a. bei Hélène Cixous) auch Gender Studies studierte, daneben schrieb sie und filmte. 1995 beging sie mit nur 26 Jahren Selbstmord. Die junge Autorin, die für ihre Kunst und ihre sexuelle Orientierung starb, aber für die Hoffnung und die Liebe lebte, avancierte durch ihre post­hum veröffentlichten Romane zur LGBTQ*-Ikone. Heute wird sie darüber hinaus als eine visionäre Schriftstellerin der Moderne wieder­entdeckt und literarisch gewürdigt. Qiu Miaojin schrieb, wie sie lebte: ohne Kompromisse.