Edward Brooke-Hitching
Atlas der erfundenen Orte
Die größten Irrtümer und Lügen auf Landkarten. Aus dem Englischen von Lutz-W. Wolff
Kalifornien als Insel, versunkene Königreiche und das irdische Paradies – im ›Atlas der erfundenen Orte‹ wird eine Welt gezeigt, die so nie existierte - bestenfalls in den Köpfen der Leute, die quer durch die historischen Epochen mit großem Aufwand und höchstem handwerklichen Geschick Karten voller geheimnisvoller geografischer Phantome anfertigten.
Sie verorteten nicht vorhandene Inseln, Berge und Flüsse, ja, komplette Kontinente und bevölkerten sie mit den erstaunlichsten Lebewesen und Ungeheuern. Und was erst einmal auf einer Karte war, blieb auch meist über viele Jahre, oft Jahrhunderte, dort. Noch 1875 waren auf einer offiziellen Karte der Royal Navy nicht weniger als 123 Inseln im Nordpazifik verzeichnet, die es de facto nie gegeben hat.
Dabei handelte es sich allerdings nicht nur um Irrtümer: Einige der Phantome waren einfach frech erfunden. Die skurrilsten und zählebigsten hat der Autor, ein unverbesserlicher Kartenfreak, hier zusammengetragen. Heften Sie sich den Forschern und vermeintlichen Entdeckern an die Fersen und machen Sie sich dabei auf eine äußerst vergnügliche Reise gefasst!
(Klappentext)
- Verlag
- dtv Verlagsgesellschaft
- Erscheinungsdatum
- 2017
- ISBN/EAN
- 978-3-423-28141-6
- Format
- Einband - fest (Hardcover)
- Seiten
- 256
- Preis
- 36,00 €
- Status
- lieferbar
Zur Autorin / Zum Autor
Edward Brooke-Hitching ist ein preisgekrönter britischer Dokumentarfilmer, der sich vor allem für die exzentrischen Seiten des Lebens interessiert. Der Sohn eines Antiquars arbeitete in einer Eisfabrik, bei mehreren Zeitungen und am Theater, ehe er einen Abschluss in Filmwissenschaft an der University of Exeter machte. Ausgangspunkt für seine Recherche in Sachen geografischer Phantome war eine historische Karte aus dem Fundus der Familie. Er ist ein unverbesserlicher Kartenfreak und lebt in London zwischen staubigen alten Büchern.