Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2022 Sparte Belletristik
1985, als in den westlichen Ländern Wohngemeinschaften als progr …
mehr1985, als in den westlichen Ländern Wohngemeinschaften als progressive Lebensform gelten, wünschen sich die Protagonisten in Katerina Poladjans neuem Roman Zukunftsmusik nichts mehr, als der Kommunalka in einer heruntergekommenen Gründerzeitwohnung zu entfliehen, in der sie zwangsweise zusammen leben. Hier wohnen in einem Zimmer Warwara Michailowna, ihre Tochter Maria Nikolajewna, die …
mehr„Hic sunt leones“ – „Hier sind Löwen“ steht manchmal auf den weißen Flecken alter Landkarten. Die Buchrestauratorin Helen in Poladjans Roman …
mehr„Hic sunt leones“ – „Hier sind Löwen“ steht manchmal auf den weißen Flecken alter Landkarten. Die Buchrestauratorin Helen in Poladjans Roman Hier sind Löwen reist nach Armenien und denkt über diese Löwen nach. Die Reise erschließt ihr einige weiße Flecken – nicht nur topografisch und kulturell, sondern auch professionell und persönlich, andere Leerstellen bleiben oder tun sich erst auf …
mehrRuprecht Polenz tritt rechtsextremen Schwurblern und Demokratieverächtern seit Jahren energisch entgegen, weil er glaubt, dass auch seine ne …
mehrJedes Jahr fährt die amerikanisch-jüdische Großfamilie Leibritzky in ihr Ferienhaus am Meer: die drei Schwestern Ada, Vivie und Bec, die das …
mehrJedes Jahr fährt die amerikanisch-jüdische Großfamilie Leibritzky in ihr Ferienhaus am Meer: die drei Schwestern Ada, Vivie und Bec, die das Haus geerbt haben, mit ihren Männern und Kindern. Ein Ritual, an dem nicht gerüttelt wird, auch wenn nicht immer Harmonie zwischen den einzelnen Familienmitgliedern herrscht. Aber man hält zusammen, pflegt die Regeln des traditionellen Judentums und …
mehrDie Wahrheit über den Krieg. Man will sie nicht glauben, diese Wahrheit, weil man nichts darüber weiß. Anna Politkovskaja kennt sie. Nach de …
mehrDie russische Journalistin Anna Politkovskaja hat einen Weg beschrieben, den bereits sehr viele ihrer KollegInnen mit längeren Haftstrafen bezahlen mussten. Auch mit dem Tod. Seit Juli 1999 reist die Sonderkorrespondentin einer eher kleineren Moskauer Tageszeitung Monat für Monat nach Tschetschenien, obwohl sie wiederholt mit Morddrohungen konfrontiert wird, sogar selbst Opfer der Tragöd …
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