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Sein Gesprächspartner, der Radiojournalist David Barsamian, ist inzwischen schon mit dem berühmten Chicagoer Journalisten Studs Terkel verglichen worden, der es seit über einem halben Jahrhundert zu seinem Markenzeichen gemacht hat, Geschichte zu schreiben, indem er nicht selbst spricht, sondern seine Gesprächspartner zu Wort kommen lässt. Neben zahllosen unbekannteren Stimmen hat Barsamian in den letzten Jahren, im Radio und in Buchform, die Auffassungen und Perspektiven von Leuten wie Noam Chomsky, Eqbal Ahmad, Arundhati Roy und Howard Zinn aufgezeichnet, und er tut es hier mit gewohnter Souveränität und Sachkunde mit Edward Said. Die Stimme Edward Saids, eines Mannes, der sich bewusst mit seinen Landsleuten in der arabischen Welt identifiziert und doch an den renommiertesten Universitäten der USA gelehrt hat, kommt in diesen Interviews auf eine bisher unbekannte Weise zur Geltung. Edward Said erhält hier noch einmal die Gelegenheit, seine von einem aufgeklärten Humanismus geprägte Vision einer säkularen, demokratischen Zukunft für den Nahen Osten und überall auf der Welt darzulegen.

