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Cover: 500 Jahre Bauernkriege

Florian Hurtig

500 Jahre Bauernkriege

Widerstand gegen Landraub und Ausbeutung von 1525 bis heute

Dieses Buch handelt von einem 500-jährigen Krieg gegen Bäuerinnen und Bauern, der mit der Vertreibung von den Allmenden, den kollektiv genutzten Weiden und Wäldern, begann. Es folgte die wohl größte Massenerhebung in Europa für eine gerechtere Gesellschaftsordnung – die als Bauernkrieg Einzug in die Geschichtsbücher hielt und sich aktuell zum 500. Mal jährt. Florian Hurtig analysiert diesen Aufstand, dessen Niederschlagung sowie die Verstetigung eines Krieges gegen die Bauernschaft als Voraussetzung des modernen Kapitalismus und beschreibt einen erneuten Angriff auf Bäuerinnen und Bauern: Die Enteignung ihrer Beziehung zur Natur.
Die moderne Wissenschaft rationalisierte dieses Verhältnis, wodurch die Ausbeutbarkeit der Natur und der Bäuerinnen und Bauern um ein Vielfaches gesteigert wurde. Erneut werden die Kollektive auseinander gestreut: Dieses Mal die artenübergreifenden Kollektive, welche das Bäuerliche all die Jahrtausende ausgemacht haben – und an dessen Negierung wir heute buchstäblich erkranken. Auch heute gehen wieder Bäuerinnen und Bauern auf die Barrikaden. Wie können wir diese Proteste in eine 500-jährige Geschichte von Kriegen gegen Bäuer:innen und ihren Widerstand integrieren – und welche positiven Ausblicke können wir wagen?
(Verlagstext)

Verlag
Mandelbaum Verlag
Erscheinungsdatum
2025
ISBN/EAN
978-3-99136-090-2
Format
Buch
Seiten
368
Preis
28,00 €
Status
lieferbar

Zur Autorin / Zum Autor

Florian Hurtig ist Obstbauer in einer solidarischen Landwirtschaft, Agroforstdesigner und Aktivist. Er studiert Geschichte und Philosophie als
Akademiestudent an der Fernuni Hagen und beschäftigt sich seit 10 Jahren mit Landwirtschafts- und Herrschaftsgeschichte. 2020 veröffentlichte er das Buch Paradise Lost – Vom Ende der Vielfalt und dem Siegeszug der Monokultur im oekom-Verlag.